Auf den Spuren des Heiligen Franziskus
Bildungsreise: Wallfahrt Assisi und La Verna 31. Mai – 7. Juni 2026

Wer war Franz von Assisi?

24 Pilgerinnen und Pilger machten sich auf den Weg nach Assisi und La Verna.

Das erste Geschenk: eine Busfahrt mit Gebeten, Gesang und heißem Kaffee zur Einstimmung. Sr. M. Stefanie, Geistliche Begleiterin, Trauerbegleiterin und Pater Pius Kirchgessner, Kapuziner, Exerzitienbegleiter, nahmen die Pilgernden herzlich in Empfang. Dazu ein Bus, gefahren von zwei freundlichen Busfahrern.

Zunächst wurden die Pilgernden im Casa Francesco von gastfreundlichen Schwestern in Empfang genommen und mit liebevoll zubereiteten Speisen verwöhnt.

Am nächsten Morgen, nach der Laudes, ging es in die Stadt Assisi: S. Rufino, die Geburtskirche, das Elternhaus von Franziskus und Klara, sowie der Marktplatz wurden besichtigt.

Am Nachmittag durften die Pilgernden das Kreuz in der Kapelle San Damiano sehen und eine Führung von Sr. Theresita, einer Sießener Franziskanerin, erleben. Mit innerem Feuer und ganz in der Liebe erzählte sie das Leben des Hl. Franziskus und seinen Bezug zu diesem Kreuz.

Am zweiten Tag wurden die Heiligtümer im Rieti-Tal besucht: Poggio Bustone, der Ort der Sündenvergebung.

Im Heiligtum Greccio konnten die Pilgernden das „franziskanische Weihnachten“ erfahren und in der anschließenden heiligen Messe vertiefen.

In einer Osteria in Greccio wurden das Herz und die Seele auch mit einem feinen toskanischen Mittagessen versorgt.

Den Ort der Stille durften die Pilgernden in der Carceri (Einsiedelei) am Folgetag erspüren.

Bruder Matteo tauchte seine Zuhörenden tief in die franziskanische Spiritualität ein und erzählte mit einem Leuchten in den Augen, wie Franziskus an diesem heiligen Ort lebte.

Am Nachmittag übernahm Bruder Thomas eine Führung in der Kirche San Francesco in Assisi. Er half den Betrachtenden, die Schönheit der Fresken in Form und Farbe zu verstehen und schaffte die Verbindung zu verschiedenen Stellen im Evangelium.

Die Zeit zum Gebet am Sarkophag des Hl. Franziskus war auch an diesem Tag ein wesentliches Element.

Die Pilgernden hatten jeden Tag Gelegenheit an den Gebetszeiten die Laudes, das Mittagsgebet, die Vesper mit zu beten und an der Eucharistiefeier teilzunehmen, dies teilweise auch in Italienisch wie in der Basilika degli Angeli am vierten Tag.

Die Basilika beherbergt die Portiunkula – Kapelle, die der Heilige Franziskus restauriert hatte. Sie lag ihm besonders am Herzen und neben ihr starb er. Ein besonderer Ort für alle Menschen, die diese Kapelle aufsuchen.

Ein weiterer Höhepunkt vom fünften bis siebten Tag: der Berg La Verna. Beim Eintreffen der Eindruck eines gewaltigen Naturschauspiels. Dort in der Kapelle der Stigmata hat der Heilige Franziskus seine Wundmale empfangen, von Zweifeln zerrissen lebte er in einer Felshöhle. Hier konnten die Pilgernden in die Stille gehen: in den vielen Kapellen, beim Mitfeiern des Stundengebets der Mönche, während der Begleitung der Prozession nach der Non, in der heiligen Messe.

Auf La Verna erhielten die Pilgernden auch über Sr. Angela einen Glaubensimpuls zum Thema „Leid“, der tief bewegte.

Abgerundet wurden die Tage durch die toskanische Küche, die alle in ihrer Vielfalt erfreute.

Voller Eindrücke, mit Gesang und Gebet machte sich die Pilgergruppe auf den Rückweg und versprach, sich bald wiederzusehen.

Vorher galt ihr Vergelt`s Gott der seelsorgerischen Begleitung von Pater Pius und Sr. M. Stefanie: Sie hatten die Pilgergruppe unermüdlich darin unterstützt, mit allen Sinnen eine Antwort auf den Heiligen Franziskus zu finden.

Bericht einer Teilnehmerin

Eltern von Franziskus & Klara

Kirche San Francesco

Kirche Sancta Clara

Kloster in Greccio

Kloster La Verna

San Damiano

Wir haben eine Rückmeldung erhalten, die wir auch hier veröffentlichen –
vielen Dank für das positive Feedback:

Danke an alle, mit denen ich diese Tage erleben und teilen durfte – für die Stille und Begegnungen. Asissi hat mich tief beeindruckt und meinen Glauben noch stärker gemacht Ich kann es noch nicht in Worte fassen, was mich alles bewegt.

In La Verna haben mich die Darstellungen in der Basilika des Heiligen Franziskus sehr gefangen genommen: Geburt Christi, Himmelfahrt Maria, der Gang zur Kapelle, in der Franziskus die Wundmale Jesus empfangen hat, und wir dort auch Eucharistie feiern durften.

Es waren und bleiben für mich unvergessliche Tage! Bitte richten Sie auch ganz liebe Grüße und Dankesworte an Pater Pius von mir aus.

Eine Teilnehmerin