„anfangen“
Jahreswechsel im Haus La Verna vom 29.12.2025 – 1.1.2026
Ich kann neu anfangen, weil Gott mitgeht, denn er führt mich hinaus ins Weite.
Der Jahreswechsel mit dem Blick zurück und nach vorne will uns ermutigen, den neuen Raum des Jahres 2026 zu betreten und sich dabei auch oder vor allem der Führung Gottes zu überlassen.
Die Wende vom alten zum neuen Jahr ist eine gute Gelegenheit, das Vergangene abzulegen und sich auf das Kommende zu orientieren. Dabei unterstützen uns Impulse, Gespräche, stille Zeit, Gottesdienste, Spaziergang und Rituale.
Am Abend des 29.12.2025 beginnen wir – eine Gruppe von Männern und Frauen – uns Gedanken über den Anfang zu machen und uns dadurch kennenzulernen.
Der nächste Morgen beginnt mit einer Schweigemeditation in der Assisi-Kapelle und anschließendem gemütlichen Frühstück.
Der erste Impuls ins Thema „anfangen“ erfolgte über vier biblische Leitbilder, die uns zeigen, was es bedeuten kann mit Gott neu anzufangen. So ließen wir uns erzählen, was zum „anfangen“ gehören kann.
„Zum Anfangen gehört das Loslassen, das Hinter-sich-lassen.“ (Abraham)
„Zum Anfangen gehören die Angst und der Zweifel.“ (Jeremia)
„Zum Anfangen gehören die Einsicht und die Reue.“ (der verlorene Sohn)
„Zum Anfangen gehören die Entdeckung des Neuen und das Loslassen des eigenen Lebensplanes.“ (Maria)
In Gesprächsgruppen werden die eigenen Gedanken dazu geteilt und ausgetauscht.
Am Nachmittag gab es die Möglichkeit die Eindrücke des Vormittages durch verschiedene Angebote zu vertiefen, sei es in der Stille oder Austausch im Gespräch oder durch Schreiben oder durch kreativen Ausdruck. All dies brachten wir am Abend in einem Segensgottesdienst vor Gott.
Der Morgen des 31. Dezember gehörte dem persönlichen Rückblick und dem gemeinsamen Jahresabschlussgottesdienst.
Am Nachmittag waren alle an der Vorbereitung für den gemeinsamen Silvesterabend beteiligt, der mit einem festlichen Essen begann und einem gemütlichen Abend in der Aula weitergeführt wurde, um dann seinen Abschluss im Jahresabschlussgebet zu finden. Um Mitternacht erwarteten wir das Neue Jahr an der Mariensäule bei einem Feuer.
Mit einem letzten gemeinsamen Morgenlob und Frühstück beginnen wir das neue Jahr und feiern anschließend einen festlichen Gottesdienst zu Ehren der Gottesmutter Maria.
In der Aula verabschiedeten wir uns voneinander mit dem Wunsch, Zuversicht und Stärkung gefunden zu haben und Vertrauen in Gottes Führung, um sich auf ein „anfangen“ einlassen zu können.
Allen ein frohes, gesundes und gesegnetes neues Jahr 2026!
Claudia Schnurr – Sr. M. Stefanie Oehler

